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Offizielle Deutsche Charts KW 13/2022

Placebo erobern zum zweiten Mal die Chartspitze

Ihr „Battle For The Sun“ trugen Placebo vor 13 Jahren auf Platz eins der Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, aus. Nun kämpfen sich Brian Molko und Stefan Olsdal erneut an die Spitze, denn mit „Never Let Me Go“ eilt die derzeit als Duo agierende Rockband an der versammelten Konkurrenz vorbei. Rapper Alligatoah muss trotz des Titels seiner aktuellen Platte kein „Rotz & Wasser“ heulen und heimst Silber ein.

Konsequent seinen eigenen Weg geht US-Sänger Machine Gun Kelly, der auf „Mainstream Sellout“ (drei) die Wandlung zum Pop-Punker fortsetzt und sogar noch vor den Elektro-Pionieren von Kraftwerk („Remixes“, vier) startet. Dahinter kommen kleine Musik- und Filmfans auf ihre Kosten: „Disneys Die Eiskönigin – Das Musical“ (fünf), eine Live-Aufnahme aus dem Stage Theater an der Elbe, tritt in die Fußstapfen des Original-Soundtracks „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“, der mit 198 Chartwochen eines der längstplatzierten Alben der Chartgeschichte ist.

Eine Woche nach dem Tod von Foo Fighters-Schlagzeuger Taylor Hawkins beehrt das „Greatest Hits“ der Kultband auf Rang 79 noch einmal die Top 100. Ein weiteres Ausrufezeichen setzt an 73. Stelle der Soundtrack zur kürzlich gestarteten zweiten Staffel des Netflix-Phänomens „Bridgerton“.

In den Single-Charts konnten Marteria („Scheiss Ossis“, fünf) und Die Toten Hosen („Scheiss Wessis“, sechs) den Vorsprung vom Wochenanfang nicht über die Zeit retten. Für ihre beiden selbstironischen, parallel veröffentlichten Songs ist aber eine Top 10-Platzierung drin. Ganz oben stehen unverändert Miksu / Macloud & t-low („Sehnsucht“), die Glass Animals („Heat Waves“) und Gayle („abcdefu“).

Die Top 100 der Offiziellen Deutschen Single- und Album-Charts werden freitags ab 18 Uhr auf www.mtv.de veröffentlicht.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Händlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Streaming-Plattformen.

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