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Offizielle Deutsche Charts KW 14.2022

Red Hot Chili Peppers mit 2022er-Startrekord an Chartspitze

Sie sind rot, heiß, scharf – und nach länger Auszeit endlich wiedervereint mit Ausnahme-Gitarrist John Frusciante und Starproduzent Rick Rubin. Wenige Tage, nachdem die Red Hot Chili Peppers einen Stern am Hollywood Boulevard erhielten und zwei Monate vor dem Auftakt ihrer Welttournee wirbeln die Alternative-Rocker nun auch die Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment, durcheinander. „Unlimited Love“ markiert das vierte Nummer-eins-Album des US-Quartetts und verkaufte sich hierzulande in der Veröffentlichungswoche so häufig wie bislang kein anderes Musikalbum in diesem Jahr.

Mit dem voraussichtlich finalen City-Album „Die letzte Runde“ (zwei), den schwedischen Bands The Hellacopters („Eyes Of Oblivion”, drei) und Meshuggah („Immutable”, sechs) sowie der britischen Combo Satan („Earth Infernal“, zwölf) geht’s auf den weiteren Positionen sehr rocklastig weiter. Placebo haben die Krone derweil durch Platz fünf eingetauscht, während das Wiener HipHop-Duo Kamp & Fid Mella („2urück 0hne 2unkunft“) auf Rang elf debütiert.

In den Single-Charts gelingt One Direction-Sänger Harry Styles der erste Solo-Top 10-Hit. „As It Was“ saust von 0 auf 2 und beißt sich an einzig an dem mittlerweile viermaligen Sieger „Sehnsucht” (Miksu / Macloud & t-low) die Zähne aus. Auf dem Bronzeplatz notieren die Glass Animals („Heat Waves“). Neu ins vordere Viertel schaffen es außerdem twenty4tim („Bling Bling“, 15), Kraftklub („Ein Song reicht“, 20), Lil Tjay („In My Head“, 22) und Gzuz, Veysel & The Cratez („Riesenjoints“, 25).

Die Top 100 der Offiziellen Deutschen Single- und Album-Charts werden freitags ab 18 Uhr auf www.mtv.de veröffentlicht.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Händlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Streaming-Plattformen.

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